Neue Wege für Bus und Bahn

42 is The Answer


Ökologisches Verkehrskonzept

Zur Situation

'In meiner früheren Heimatstadt fuhr ich täglich mit der Straßenbahn zur Schule und fand das gut: man konnte sich mit Mitschülern unterhalten, Hausaufgaben vergleichen (manchmal auch abschreiben) und etwas von der Stadt sehen. Nachdem wir nach Bayreuth umgezogen waren, benutzte ich selbstverständlich den Stadtbus — aber nur die ersten Tage: Zusammengedrückt wie in einer Sardinendose konnte man oft gar nicht zu dem Klassenkameraden im selben Bus gelangen, geschweige denn sich anders als brüllend verständigen. Das Umsteigen am Markt war Glücksache. Insgesamt dauerte die Fahrt länger als derselbe Weg zu Fuß.' Ein Schüler

Wie auch in anderen Städten ist der öffentliche Verkehr in Bayreuth allmählich zum Restverkehr verkommen. Er bedient hauptsächlich eine Gruppe, die kein anderes Verkehrsmittel zur Verfügung hat (im Fachjargon bezeichnenderweise captives, d.h. 'Gefangene' genannt, oft auch mit den vier bis 6 'A' (Auszubildende, Alte, Arme, ...) umschrieben) und bemüht sich auch gar nicht ernsthaft um eine Erweiterung seines Verkehrsanteils.

Zielvorgabe: Man fährt in Bayreuth auch dann Stadtbus, wenn man nicht darauf angewiesen ist.

Vorschläge

Kürzere Taktzeiten. Kürzere Taktzeiten. Kürzere Taktzeiten.

Fahrplanwechsel minimieren, Tarife vereinfachen: Busfahren muss so einfach sein wie es nur irgend geht.

Beschleunigung des Linienbusses gegenüber dem Kraftverkehr durch Buskaps, Extraspuren, Anforderungsschaltungen

ständiges Überprüfen des Linienplans auf veränderten Beförderungsbedarf

Weitere Umstellung der Stadtbusse auf Erdgas

Werbung neuer Benutzergruppen

Semesterkarten

Zeitkarten mit Mengenrabatt (gezieltes Angebot gegenüber Firmen für deren Beschäftigte)

'Mit dem Bus zum Kindergarten': Ein Elternteil fährt abwechselnd mit, vom Kindergarten aus wird die Gruppe an der Haltestelle abgeholt.

Integration mit anderen Verkehrsmitteln

Anschluss an den VGN

eine Monatskarte berechtigt zum Parken in bestimmten (peripheren) Anwohnerparkzonen.

Fahrradabstellanlagen an Bushaltestellen mit einem Einzugsbereich von mehr als 5 Gehminuten

'Fahrradlift': Fahrradmitnahme auf bestimmten Teilstrecken mit längerer Steigung (z.B. zum Klinikum oder zum Versorgungskrankenhaus)

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