Radfahren in Bayreuth

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I want to ride my bicycle
I want to ride my bike
I want to ride my bicycle
I want to ride it where I like
(Queen)

Bayreuth Radlos?

Etwa zehn Prozent aller Wege werden in Bayreuth mit dem Fahrrad zurückgelegt. Das entspricht in etwa dem Bundesdurchschnitt (Stadt und Land) und ist daher für eine vergleichsweise kleine Stadt (mit kurzen Wegen) wie Bayreuth weit unterhalb der Möglichkeiten.

In einem Ökologischen Verkehrskonzept für Bayreuth müssen daher Maßnahmen zur Förderung des Fahrradverkehrs enthalten sein.


Das Fahrrad ist das ideale Verkehrsmittel für die Stadt

Ziel ist, den Radverkehrsanteil in Bayreuth von zur Zeit ca. zehn Prozent auf 20 Prozent zu verdoppeln.

Radfahren spart Zeit

Auf innerstädtischen Wegen unter drei Kilometern Länge ist das Fahrrad regelmäßig schneller als jedes andere Verkehrsmittel. Im Berufsverkehr kann es auch auf längeren Strecken schneller sein.

Radfahren schont Umwelt und Klima

Feinstaub, Lärm, Abgase, Klimaschutz, Platzverbrauch, Verschwendung der Ressource Erdöl: Alles kein Problem für das Fahrrad.

Radfahren schont den Geldbeutel

Dass ein Fahrrad billiger in Betrieb und Unterhalt ist als andere Verkehrsmittel, liegt wohl auf der Hand. Es braucht weder Treibstoff noch fallen Steuer oder Parkgebühren an (und eine private Haftpflichtversicherung, die neben einer Vielzahl von Risiken auch das Radfahren abdeckt, ist wesentlich billiger als eine Kfz-Haftpflicht).

Radfahren schont auch den Geldbeutel der Stadt Bayreuth.

Ein Beispiel: Durch die Kommunalpolitik geistert immer wieder der Vorschlag einer großen Tiefgarage unter der Maxstraße. Die Kosten dafür wären astronomisch hoch: eigentlich ist jedem klar, dass dieses Projekt kaum Chancen auf Realisierung hat. Zählt man aber einmal die Fahrräder, die an einem durchschnittlichen Tag im Bereich der Innenstadt abgestellt sind, kommt man in etwa auf die mögliche Kapazität einer solchen Tiefgarage — und das zum Nulltarif, denn für eine Fahrradinfrastruktur in der Innenstadt hat die Stadt bisher kaum etwas ausgegeben.

Radfahren ist gesund

Nicht umsonst machen Krankenkassen Werbung für das Radfahren. Wer regelmäßig radfährt, verringert sein Risiko, an Herz und Kreislauf zu erkranken.

Manche behaupten, Radfahren sei gefährlich. (Natürlich ist das ganze Leben gefährlich und eine der gefährlichsten Angelegenheiten für jeden von uns ist die Teilnahme am täglichen Straßenverkehr.)

Tatsache: Radfahren ist (nach der Statistik) in etwa genauso gefährlich (verletzungsträchtig) wie Autofahren. Autofahren aber bietet keinen gesundheitlichen Vorteil.


Was bisher geschah

Die Verkehrspolitische Radtour des Ortsvereins Innenstadt anlässlich des OB-Wahlkampfs 2006.

Die dazugehörende Ausgabe der SPD-Stadtteilzeitung (PDF, 660 kB)

Mit dem Fahrrad in die Stadt

Die Verkehrspolitische Radtour der Bayreuther SPD im Stadtratswahlkampf 2008.


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